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SPC - Aktiv Werden

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StreunerProContainment ist unser Aktionsprojekt für klugen Infektionsschutz in Zeiten der Pandemie!

Wir werben für
nachhaltige Maßnahmen zum Infektionsschutz im Bildungsbereich

Wir machen uns stark für
kluge und durchdachte generelle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Wir appellieren an
die Verantwortlichen in Politik und Behörden,
ihrer Fürsorgepflicht zu entsprechen,
zum Schutz der gesamten Bevölkerung,
zum Erhalt der Lebensqualität,
zum Schutz der Wirtschaft!


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SPC - Aktiv werden!

 

Wie gestaltet sich die aktuelle Lage und was könnten wir unternehmen, um diese zu verbessern?

 

Es gibt Ideen, wie wir die Situation im Bildungsbereich verbessern können.

Natürlich ist die Basis erst einmal, dass wir alle auf die notwendigen Regeln des Infektionsschutzes achten und auch im Freundes- und Bekanntenkreis dafür werben.

Allerdings gibt es darüber hinaus gute Ideen, was wir unternehmen können, um zu verhindern, dass die Lage sich zunehmend verschlechtert. Zu diesen Ideen gehören die wertvollen Anregungen von Marina Weisband, welche diese zum Beispiel vor Kurzem in einem Interview mit StifterTV vorgestellt hat. Nachfolgend findet sich hier das Transkript und die Quelle dieses wirklich empfehlenswerten Videos (das Transkript ist hier auch als pdf verfügbar):

 

Marina Weisband: BILDUNGSKONZEPTE IN ZEITEN DER PANDEMIE

Transkript-Video-Quelle: https://stifter-tv.com/bildungskonzepte-in-zeiten-der-pandemie/

00:00:00
Jörg Birkelbach (StifterTV):
Liebe Zuschauer, heute bin ich verabredet mit Marina Weisband, Frau Weisband und ich haben uns schon mal getroffen auf einem Stiftungstag in Mannheim. Und dort hatten sie (Frau Weisband) mir das Projekt Aula vorgestellt. Sie waren dort auf einem Podium in der Diskussionsrunde, da ging es auch um dieses Bildungskonzept. Das ist eine Leidenschaft, eine Ihrer Domänen, wo sie sich auch sehr gut auskennen. Und man sieht sie sehr oft in Talkrunden im analogen Fernsehen. Jetzt sind sie bei Stifter TV zu Gast […]. Sie haben gesagt, es gibt Probleme mit dem Bildungskonzept, die wir zurzeit haben aufgrund der Pandemie. Ich würde gerne ein Video dazu zu machen! ... und jetzt sitzen sie hier und jetzt machen wir ein Video zu dem Thema. Ich freue mich sehr […]. Ja, die Problemsituationen erleben gerade viele Eltern […] Homeschooling; - Das klingt alles immer so einfach. Es gibt ganz, ganz viele Problemfelder. Und sie haben ein Konzept entwickelt, das wir heute hier mal vorstellen wollen. Vielleicht darf ich Ihnen das Wort übergeben.

00:01:03
Marina Weisband:
Danke sehr genau. Also ich […] arbeite mit Schulen und das bedeutet, ich habe genau gesehen, wie das im Mai funktioniert hat oder nicht funktioniert hat, als die Schulen zu waren und die Kinder im Prinzip auf Distanz Unterricht wurden. An manchen Schulen, die vorher schon - sagen wir - digitaler unterwegs waren, die aber auch Projekt orientierter und fachübergreifender gearbeitet haben, mit mehr Eigenverantwortung von den Schülerinnen. Bei denen ist das besser gelaufen.

Bei denen, die viel Wert auf Kontrolle gelegt haben, auf Präsenz, auf Regelunterricht, wie er, sagen wir, aus dem letzten Jahrhundert, uns bekannt ist. Bei denen lief das schlechter. Und ein großes Problem, das immer wieder thematisiert wurde, war die Bildungsgerechtigkeit. Dass nämlich die Kinder, die gar kein eigenes Zimmer hatten, gar keine eigenen Geräte, keine Eltern, die sie unterstützen konnten, im Lernen, […] das ganz „Kurze Los gezogen“ haben.

Und ich habe damals gesagt: Hey Leute, die erste Welle ist jetzt vorbei. Das ist schön. Aber da kommt ja eine zweite Welle. Müssten wir uns darauf nicht vorbereiten?

Da kam aber von den Bildungsministerien sehr das Primat: Nein, wir machen Präsenzunterricht und Präsenzunterricht ist das beste Lernen und wir ziehen das durch!

Letzten Monat habe ich einen Artikel geschrieben, dass wir wahrscheinlich bald die Schulen wieder schließen müssen, dass wir uns darauf vorbereiten müssen und dass wir Konzepte brauchen, wie wir in Distanz lernen oder im Wechsel-Unterricht oder im hybriden Unterricht die Schülerinnen betreuen können, die zu Hause nicht die Ausstattung haben; Deren Eltern keine Betreuung leisten können, aus verschiedenen Gründen […] und es passierte exakt gar nichts!

Das heißt, jetzt stehen wir vor dem Januar. Am 10. Januar sollen die Schulen wieder öffnen. Dabei steigen die Fallzahlen weiterhin. Die wirkliche Ansteckungs-Quelle wird über Weihnachten erfolgen und diese Zahlen werden wir genau am 10. Januar haben.
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass die Schulen wieder öffnen können und der beste Zeitpunkt, diese ganzen Pläne umzusetzen, wäre Mai gewesen. Der zweitbeste Zeitpunkt ist immer jetzt!

Deswegen möchte ich gerne vorstellen, wie ich das angehen würde. Distanz-Unterricht als kreative Lösung zwischen Schulen, Kommunen und Eltern. Ich glaube nämlich, dass wir die Kommunen hier sehr viel stärker involvieren müssen. Wir haben nicht die Räume, um den Schülern einen guten Unterricht zu erlauben. Und sie haben zu Hause nicht die Geräte. Wir haben gleichzeitig sehr viele leerstehende Büros, Bibliotheken, Uni-Gebäude, Seminarräume, Gemeinde-Säle und so weiter. Das sind alles Ausweich-Räume für die Schulen. Das sind alles Räume, in denen 2, 3, 4 Kinder mit Abstand auf Distanz zusammen lernen können mit Betreuungspersonen.

Betreuung ist auch Mangelware. Aber gleichzeitig haben wir einzelne Eltern, die in der Lage wären zu betreuen. Wir haben Lehramts-Student*innen. Wir haben generell Student*innen, die dazu eingesetzt werden könnten. Wir haben Personal, das derzeit vielleicht nicht arbeiten kann, weil es in der Veranstaltungs-Branche arbeitet, das eine Betreuung gewährleisten könnte.

Diese städtischen Akteure, Räume und das Personal zu vernetzen wäre jetzt eigentlich die drängende Aufgabe. Und ich habe mich gefragt, warum die Ministerien das nicht machen.

Die einzige Antwort, auf die ich gekommen bin, ist, dass die Haftungsfragen und die Versicherungsfragen, die damit einhergehen, so überwältigend sind, dass sich niemand an dieser Aufgabe herantraut.

Das heißt, das Einzige, was wir machen können, ist, das privat zu organisieren, weil wir in unserem privaten Raum machen können, was wir wollen. Und es ist absolut möglich, auf diese Weise eine Beschulung zu gewährleisten, ohne dass die Kinder in die Schule gehen können.

Das Ganze müsste Hand in Hand gehen mit sinnvollen Konzepten zum Hybrid Unterricht. Und die gibt es auch schon, die sind vorhanden, die sind bekannt, man müsste sie verbreiten und man müsste Lehrer*innen fortbilden darin in solchen Konzepten zur Beschulung. Da gibt es jetzt keine „Paper“ dafrür, aber […] die entstehen agil. Die muss man erst umsetzen und dann aufschreiben.

00:05:34
Jörg Birkelbach (StifterTV):
Also da fehlt es an allen Enden und Ecken. Ja, aber Ihr Konzept klingt klug und schlüssig. Was müsste man denn tun, um dieses Konzept auf den Weg zu bringen? Momentan ist ja viel möglich. Das haben wir ja gemerkt. Man kann, wenn man Gehör findet, auch vielleicht das eine oder andere spontan auf den Weg bringen und dann machen und nicht nur diskutieren.

00:05:54
Marina Weisband:
Richtig, ich glaube, wir müssen in dieses Machen kommen. Das bedeutet ganz konkret: Wir brauchen kommunale Träger. Wir brauchen Stiftungen. Wir brauchen zivile Vereinigungen, Vereine, die sich darum kümmern. Ich glaube nicht, dass das von den Ministerien aus erfolgen wird. Und was wir konkret machen müssen, ist identifizieren: Wo gibt es Räume und wo gibt es Personal? Diese Info verbreiten, unter den Eltern, und damit schon mal ein Netz bauen, ein Sicherheitsnetz.

Was passiert, wenn die Schulen schließen müssen? Oder was passiert, wenn die Schulen nicht in vollem Umfang Unterricht machen können? Es wäre hirnrissig und gefährlich, wieder Präsenzpflicht zu machen ab dem 10. Januar! - und die Kinder wieder dazu zu zwingen, die Leben ihrer Familie zu riskieren, damit sie in […] [eiskalten] Klassenräumen frieren können. Auch das ist kein Lernen! Und genau darum müssen sich jetzt Akteure kümmern!

Natürlich kann ich das nicht in ganz Deutschland machen. Insofern ist das, was ich habe, auch nicht so sehr ein ausgereiftes Konzept, wie das, was man heutzutage unter Konzept versteht, sondern es ist ein Anstoß, ein Gedankenanstoß, bei sich [persönlich], vor Ort, unabhängig von Ministerien, nach Ressourcen erst mal zu gucken: Was könnten wir denn überhaupt anbieten und wie könnten wir einen gerechten Unterricht für alle gestalten?

Ich hab mir mal angeguckt, wie das in Kalifornien gemacht wurde, als dort schon im späten Frühjahr verkündet wurde: „Übrigens, wir müssen jetzt in den Lockdown!“ Und da gab es ein paar wesentliche Unterschiede zu uns. Erstens: Die haben gesagt: „Dieses Jahr werden die Schulen nicht mehr öffnen. Dies ist ein Corona-Schuljahr.“ - Das heißt, sie haben [dies] früh kommuniziert.

Es müssen früh gute Lösungen gefunden werden. Wir können nicht dieses Abwarten machen, was wir dann in Deutschland gemacht haben. Wir verlassen uns darauf, dass alles so sein wird wie früher! Das finde ich auch sehr, sehr wichtig auch für das Schuljahr 2021: Es wird auch ein Corona-Schuljahr!

Das Zweite, was sie gemacht haben, ist: Es ist keineswegs so, dass in Kalifornien alle Kinder mit Geräten unterwegs waren oder Zugang zum Internet hatten. Auch da gab es Offline-Schulen. Was sie gemacht haben, war Geräte zu verteilen. Das ist jetzt erstmal eine Frage von Geld. Auch hier können Stiftungen gut aktiv werden und benachteiligten Familien mit Geräte-Spenden helfen. Und sie haben Hotspots aufgebaut. Also ganz einfach [per] klassischem 4G-Router […] - Hab ich auch übrigens schon gemacht an Schulen: Ich kann mein Handy als WLAN-Router verwenden und wenn davon genug Hotspots da sind, kann man auch dezentral Internet zur Verfügung stellen.

Und das Dritte ist die Verbreitung. Sie haben völlig richtig gesagt: Lehrerinnen haben nicht die Fortbildung erhalten. Ich komme heutzutage immer noch durch eine komplette Lehrerausbildung, ohne einmal mit digitalen Themen zu tun zu haben, wenn ich es nicht will.

Aber die Konzepte gibt es. Es ist nicht so, dass das komplettes Chaos wäre. Wir wissen [von] verschiedenen Blended Learning Modellen, wie z.B. Lern-Tandems, also dass eine Gruppe von sechs Schüler*innen zusammen lernt. Oder [von Modellen, wie dem] digitalen „Fishbowl“. Das heißt, dass ein Teil der Schülerinnen im Klassenraum ist, aber dass Schüler*innen, die nicht im Klassenraum sind, zugeschaltet sind. Die haben bestimmte Aufgaben wie Protokollieren, Gestalten, Recherchieren usw.. Dinge, die man halt auch nur digital machen kann und z.B. Lern-Produkte. Damit haben Schulen schon im Mai sehr gute Erfahrungen gemacht, dass die gesagt haben: Okay, du hast jetzt eine Woche Zeit, finde ein Thema, das für dich interessant ist und erstelle dazu irgendeine Form von medialer Präsentation. Und auch hier gibt es natürlich Kinder, die besser darin sind, diese Geräte zu bedienen, die mehr Tools kennen und Kinder, die weniger davon kennen. Umso wichtiger ist es, dass sie zusammenarbeiten können. Umso wichtiger ist es, dass man dieses lernt, Tandems vernetzt, weil auf diese Weise die Kinder auch direkt ihre Expertise weitergeben können. Ich weiß, dass viele Lehrer*innen vor diesen Konzepten Angst haben, weil sie selber nicht Erfahrung damit haben und Angst haben, vor eine Wand zu laufen oder dass irgendetwas schief geht.

Und das ist tatsächlich der Clou an der Kultur der Digitalität. Denn digitale Bildung ist ja weit mehr als das Lernen mit digitalen Geräten. Sehr doof könnte ich ja auch sagen ein PDF ist auf dem iPad; - Bamm! - hab ich digitale Bildung. […] [Demgegenüber geht es eigentlich um] das Lernen der Kultur der Digitalität, der Kultur, die später auf dem Arbeitsmarkt relevant wird und ein Teil davon ist: Präsentiere das Unfertige, lerne gemeinsam! Wenn ich als Lehrperson auch auf einem Lernweg bin und den transparent mache, dann kann ich perfekt beibringen, wie Lernen funktioniert. Wenn ich meine Fehler transparent mache, dann kann ich den Schüler*innen beibringen, wie sie mit Fehlern umgehen können. Und zu dieser erhöhten Fehlerkultur müssen wir kommen, dass man nicht nur eine Autorität ist, wenn man alles weiß und kann, sondern dass man eine Autorität dadurch ist, dass man mit Beispiel vorangeht und sich ins Unbekannte stürzt und den Prozess zeigt: Wie lerne ich etwas?

Ich empfehle zu Methoden des Hybrid-Unterrichts sehr die Reihe „Digi-Fernunterricht“ von Philippe Wampfler  auf YouTube. Das sind ganz kurze Videos, aber sehr viele davon, mit denen man sich selber fortbilden kann und die einfach einen Reichtum an Unterrichts-Konzepten präsentieren, die nicht nur Pandemie-tauglich sind, sondern auch zeitgemäßes Lernen beinhalten und die in der Informationsgesellschaft funktionieren.

00:11:50
Jörg Birkelbach (StifterTV):
Über kurz oder lang kommen wir an denen sowieso nicht vorbei. Ja, was kann man tun? Vielleicht wollen Sie einen Aufruf starten? Sie wollen damit starten, ein Pilotprojekt zu machen, um ein lebendes Beispiel zu zeigen. […] Wie können wir helfen? Was wäre die Botschaft von Ihnen?

00:12:04
Marina Weisband:
Die Botschaft von mir wäre: Ich bin in Münster und ich würde das gerne selber angehen, dass wir telefonieren mit verschiedenen Räumlichkeiten, mit der Uni, mit der Bibliothek, mit vielleicht verschiedenen Unternehmen, die gerade selber im Lockdown sind und ihre Büro-Räumlichkeiten nicht nutzen. Einfach buchstäblich anrufen, fragen: Hey, nehmen wir an, wir dürften bei euch Schülerinnen betreuen lassen. Wie würde das vonstatten gehen? Und der zweite Anruf gilt den pädagogischen Fakultäten, also wo die Lehramts-Student*innen sitzen. Hey, gäbe es die Möglichkeit die einzusetzen? Problem ist natürlich, die müssten ein Gehalt bekommen, wenn sie Betreuung leisten. Und da wären tatsächlich öffentliche Träger oder Stiftungen gefragt.

Und ich befürchte, das Ganze muss eine private Initiative sein, obwohl es eigentlich eine zutiefst politische Aufgabe ist, die Betreuung und Beschulung von Kindern während einer Pandemie sicherzustellen. Ich sehe nur nicht, dass da etwas passiert.

Und das heißt, wir müssen aktiv werden!

Das ist mein Aufruf an euch alle! Telefoniert, schreibt Briefe, werdet aktiv und was ganz wichtig ist: Schreibt den Kultusministerien Briefe. Mit den Fragen, warum die das nicht organisieren. Ich habe mitbekommen, dass die Kultusministerien auf Twitter- und auf Facebook-Beschwerden gar nicht so reagieren, weil die bekommen das gar nicht so richtig. Das bleibt bei den Social-Media-Teams hängen. Aber was sie bekommen, sind Briefe auf Papier. Also schreibt Briefe auf Papier!. Mit diesen Vorschlägen.

Und vielleicht schaffen wir es, irgendwo in irgendeiner Kommune ein sinnvolles Konzept umzusetzen, das dann nicht vom Kultusministerium verboten wird!

Und dann können wir eine Beschulung für alle sicherstellen und [wir] wären einen riesigen Schritt weiter, als Kommune zusammenzuwachsen, zeitgemäße Bildungs-Konzepte zu erproben und uns insgesamt so krisensicher zu machen, wie wir am Anfang dieses Jahrhunderts leider sein müssen!

00:14:11
Jörg Birkelbach (StifterTV):
Also, liebe Frau Weisband, wir werden Sie gerne weiter unterstützen! Wir glauben, dass das ein kluges Konzept ist und „Machen“ ist ja auch Ihre Stärke. Und ich bin mir sicher, Sie finden die Partner, die dazu bereit sind, das zu unterstützen. Es sind ganz einfache Zutaten eigentlich für das Menü, um das zu kochen, um bildhaft zu bleiben. Man muss nur die Menschen zur Aktivität ermuntern und das haben sie schön gemacht! Vielen Dank erst mal für heute. Und wir bleiben in Kontakt. Wir werden das Thema weiterverfolgen und eine gute Zeit für Sie!

00:14:44
Marina Weisband:
Ich danke Ihnen! Einen wunderschönen Tag!


Informationen zu Marina Weisband

Marina Weisband ist Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin. Sie leitet das aula-Projekt zur Schülerpartizipation und spricht bei Veranstaltungen und in öffentlichen Medien über ihre Arbeit und Themen wie politische Partizipation, Privacy, digitale Gesellschaft, Medien und Krisen. Weitere Informationen finden sich unter anderem auf ihrer persönlichen Webseite.